• BRAVO INTERVIEW •

BRAVO: Du hast dich von deinem Freund Brandon Davis getrennt, ziehst jetzt mit dem Musiker Cisco Adler um die Häuser. Was ist passiert?

MISCHA: Brandon und ich hatten unterschiedliche Auffassungen, wie eine Beziehung laufen muss. Ich will nicht nur das Anhängsel eines Mannes sein. Dafür bin ich zu selbstständig. Ich habe meine eigenen Vorstellungen vom Leben.

BRAVO: Wurdest du oft enttäuscht von Männern?

MISCHA: Ziemlich oft sogar. Heute verliebe ich mich aber nicht mehr Hals über Kopf in einen Jungen. Ich habe Angst, dass man mir das Herz bricht. Ich will einen Mann erst näher kennen lernen, bevor ich mich voll auf ihn einlasse. Manche Männer können sich gut verstellen, wenn sie einer Frau imponieren wollen. Ich checke sie deshalb immer erst aus.

BRAVO: Wie muss ein Mann sein, der dich interessiert?

MISCHA: Er sollte respektvoll sein, selbstbewusst, aber nicht überheblich. Und er muss Humor haben.

BRAVO: In 'O.C.' küsst du als Marissa deine Kollegin Olivia Wilde. Wie fühlt es sich an, eine Frau zu küssen?

MISCHA: Ziemlich gut. Olivia küsst besser als mancher Mann. Ich versteh auch gar nicht, warum einige Leute so ein Theater darum machen! Ich glaube, dass sehr viele Mädchen schon mal eine Freundin auf den Mund geküsst haben.

BRAVO: Hast du etwa auch privat schon lesbische Erfahrungen gemacht?

MISCHA: Wenn ich eine Frau küsse, bin ich noch lange nicht lesbsich! Viele junge Menschen durchlaufen eine Phase der Selbstorientierung, in der sie einiges ausprobieren. Das ist weder krank noch unnormal. Ich kenne das aus meiner eignen Jugend auch. Alles halb so wild.

BRAVO: Wann warst du das erste Mal richitg verliebt?

MISCHA: Mit 13. Da war dieser süße Junge an meiner Schule - Scott. Ich war richitg verknallt, habe ihm Briefe geschrieben und wollte mit ihm ins Kino. Aber er hat mich eiskalt abblitzen lassen. Ich habe tagelang nur geheult.

BRAVO: Warst du früher nicht beliebt bei Jungs?

MISCHA: Ich hatte das große Problem, dass einige Jungs eifersüchtig waren auf meine Karriere. Ich stand schon mit 9 auf der Bühne und habe als 12-Jährige für Calvin Klein gemodelt. Dadurch haben mich die anderen in der Schule wie eine Außenseiterin behandelt. Die Sprüche waren teilweise echt fies und haben mich sehr verletzt. Aber es gab auch ein paar nette Jungs.

BRAVO: Hattest du eine glückliche Kindheit?

MISCHA: Nicht immer. Es gab ziemlich harte Zeiten. Meine Eltern haben beide sehr viel gearbeitet und hatten nur wenig Zeit für mich. Ich war oft einsam und frustiert. Deshalb fing ich mit 15 an zu rauchen und sammelte erste Erfahrungen mit Alkohol. Das war auch die Zeit in der ich ständig mit Männern abhing - meißtens älteren.

BRAVO: Wie ist es jetzt für dich als Fernsehstar, Männer kenne zu lernen - leicht?

MISCHA: Nicht unbedingt. Denn seit dieser ganze Hype um 'O.C.' enstanden ist, benehmen sich viele mir gegenüber viel ängstlicher und oft auch gekünselt. Das macht es nicht gerade einfacher, neue Leute kennen zu lernen. Ich bin viel vorsichtiger geworden, mit wem ich mich abgebe, denn leider wird man sehr schnell ausgenutzt, wenn man berühmt ist. Manche starren mich die ganze Zeit nur an, das geht auch auf die Nerven. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt.

BRAVO: Wie geht es denn mit Marissa und Ryan in 'O.C., California' weiter?

MISCHA: Ich will natürlich nicht zu viel verraten, nur so viel: Die beiden werden endlich Sex miteinander haben!